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Stuttgart 21: „Parkschützer“ und lokale Gruppen demonstrieren gegen Beginn des Tunnelbaus in der Landeshauptstadt

Protest gegen „unsinniges Megaprojekt“

Archiv-Artikel vom Montag, den 19.08.2013

Bunt und laut protestiert: Stuttgart 21 mobilisiert immer noch die Gegner des Bahnhofs-Neubaus.

©  Prosswitz

Beim Volksentscheid 2011 sprach sich die klare Mehrheit der Baden-Württemberger für Stuttgart 21 aus, doch der Protest gegen den offiziell 6,5 Milliarden Euro teuren Bahnhofsneubau geht für viele weiter. Ein Bündnis aus den Stuttgarter "Parkschützern" und lokalen Gruppen und Initiativen demonstrierte am Samstag gegen den demnächst beginnenden Bau der rund 60 Kilometer langen Tunnelanlagen im Boden unter der Landeshauptstadt.

"Der Tunnelbohrer zerstört Stuttgart, Stuttgart 21 ruiniert das Land und die Mannheimer zahlen mit!" - unter diesem Motto marschierten rund 150 Demonstranten - unter ihnen Landtagsabgeordneter Wolfgang Raufelder (Grüne) sowie die Stadträte Dr. Raimond Fojkar (Grüne) und Thomas Trüper (Linke) mit lautstarker Trommel- und Blasmusik durch die Innenstadt. "Stuttgart 21 und Mainz - das sind zwei Kehrseiten der Medaille bei der Bahn", so Parkschützer Christoph Houtmann: "Kein Geld für Fahrdienstleiter, aber Milliarden für unsinnige Megaprojekte!" Das Bohrgerät für die geplanten Bahntunnel werde über Rhein und Neckar nach Stuttgart verschifft - begleitet von Aktionen und Protesten der Stuttgart-21-Gegner, wie Parkschützer Michael Kaufmann (Bretten) ankündigte.

Die technischen, finanziellen und ökologischen Probleme des Bahnprojektes seien ungelöst, kritisierte Anja Weber vom Bund für Umwelt- und Naturschutz, Johannes Hauber, Betriebsratsvorsitzender beim Eisenbahn-Hersteller Bombardier wies darauf hin, dass Stuttgart 21 einen milliardenschweren "Rückbau" von Kapazitäten bedeute und gleichzeitig sinnvolle Ausbauvorhaben - etwa am Mannheimer Hauptbahnhof oder auf der Strecke Mannheim-Frankfurt wegen fehlenden Geldes verhindere.

Bei der abschließenden Kundgebung am Paradeplatz ergriff neben dem Kabarettisten Peter Grohmann der 17-jährige Schüler Deniz Gedik von der Initiative Mannheim 23 - Keine Buga das Wort. Wie beim wesentlich größeren Stuttgart 21 bestehe beim Buga-Projekt die Gefahr, dass es sich als Fass ohne Boden erweise und somit Gelder für dringend nötige Sanierungen etwa an den Schulen unmöglich mache, warnte der Jugendliche. lang

© Mannheimer Morgen, Montag, 19.08.2013

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