Mannheim

Pacemakers Warnung vor nuklearer Kriegführung

Auf dem Rad für Frieden

Archivartikel

Der traditionelle Fahrrad-Marathon der Pacemakers für eine Welt ohne Atomwaffen muss zwar wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr pausieren. Doch die Aktivisten von der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK) organisieren als Ersatz eine Sternfahrt am Samstag, 1. August mit ungefähr 120 Radfahrenden aus 20 Städten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Südhessen. Unter dem Motto „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!“ fährt die Mannheimer Gruppe um 10 Uhr nach Bretten. Stadtrat Raymond Fojkar (Grüne) gibt den Start frei, ab neun Uhr treffen sich die Teilnehmer am Mannheimer Rathaus in E 5. Auf dem Programm stehen kurze Ansprachen von Fojkar und Roland Schuster (Friedensplennum). Am Brettener Technischen Rathaus wird das Programm dann von 13 bis 15 Uhrmit einer Kundgebung und Musik fortgesetzt.

Erinnerung an Hiroshima

Anlass der jährlichen Pacemakers-Friedensfahrt ist der Abwurf der ersten Atombomben auf Hiroshima am 6. August 1945 und drei Tage später auf Nagasaki. In einem Aufruf der Organisatoren der Sternfahrt heißt es unter anderem: Die Opfer der Atombomben „mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen.“ Derzeit gebe es nach Veranstalterangaben weltweit mehr als 13 000 Nuklearwaffen, alleine im vergangenen Jahr seien 73 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen ausgegeben worden.

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